Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken

Konfessionell dialogischer Religions- und Ethikunterricht

Unsere Schülerinnen und Schüler ziehen „Bilanz“

Auch das Schuljahr 21/22 war für das dialogische Projekt „Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken“ wieder besonders: Die Auswirkungen der Coronaregeln waren im Projekt deutlich spürbar und verlangten von den Schüler*innen und dem Lehrerteam einiges ab. Trotzdem konnten wir Module wie biographisches Lernen, Toleranz, Al Andalus und von Abraham zu Habermas durchführen und mit den Lerngruppen dialogisch arbeiten. Und auch unter diesen Umständen konnten die Schüler*innen ihre eigenen Schlüsse ziehen und Erkenntnisse machen. Welche? Das können Sie hier lesen:

„Wir hatten seit der Grundschule Ethikunterricht und konnten uns deshalb anfangs unter dem Begriff „Dialogisches Projekt“ nichts vorstellen. Wenn wir darüber nachdenken was uns am Meisten gefallen hat, denken wir nicht direkt an spezifische Themen wie Toleranz, Al-Andalus oder die Abrahamsgeschichte, sondern an die Lernmethoden und die gesamte Struktur. Dazu gehören die neuen Herangehensweisen bei denen der Schwerpunkt auf unsere eigene Entfaltung anstatt auf das Erreichen von guten Noten gelegt wurde. Auch das Erarbeiten des themenbezogenen Schulstoffes war für uns neu, da anstelle von klassischen Themen des Religions- und Ethikunterrichts, die Themen religionsübergreifend behandelt wurden und das uns die Möglichkeit gegeben wurde neue bzw. seltenerer Lernmethoden zu nutzen. Im Großen und Ganzen war der Unterricht eine Bereicherung von dem wir profitieren werden.“ 
Jana, Renate, Jasper

„Ich fand gut, dass wir Theorie und Praxis miteinander verbunden haben. Uns hat besonders gefallen, dass eine Jüdin uns im Unterricht besucht hat und sie uns ihre Religion nähergebracht hat, da wir kaum Informationen über das Judentum hatten. Wir durften direkt zu Beginn des Schuljahres erfahren, dass wir trotz vieler Unterschiede an gemeinsamen Aufgaben arbeiten können.“ 
BG1f

„Uns ist direkt aufgefallen, dass der Unterricht im Vergleich zu dem normalen Religionsunterricht deutlich anders strukturiert und aufgebaut wurde. Wir wurden als Klasse nicht getrennt und verschiedene Gruppenarbeiten wurden durchgeführt.“ 
Saila, Ümmi, Michelle

„Durch das dialogische Projekt haben wir gelernt, was der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz ist. Des Weiteren haben wir gelernt zusammen zu arbeiten und haben verschiedene Perspektiven kennengelernt. In der Zeit von Al-Andalus haben die Menschen festgestellt, dass Glaube und Vernunft nicht zu trennen sind und man für den Glauben die Vernunft braucht. Abschließend haben wir aus der Abrahamsgeschichte unabhängig von religiösen Erkenntnissen grundlegende und lebenswichtige Lehren herausgezogen wie z.B. Trennung/Grenzen, Bewegung/Öffnung und Glaube/Vernunft.“
EEFHMI

„Heute möchten wir euch berichten, was wir von unserem dialogisch konfessioneller Religions- und Ethikunterricht fürs Leben mitgenommen haben. Da wir tolle viele und verschiedene Projekt zu verschieden Themen hatten, konnten wir viel daraus lernen :)Mit Gruppenarbeiten konnten wir verschiedene Themen für den Religionsunterricht ausarbeiten.  Die Gruppenarbeit zu Al-Andalus ist uns Besonders im Gedächtnis geblieben. Dort wurde uns besonders klar, was die gemeinsame Arbeit der 3-Weltreligionen in der Zeit von Al-Andalus der Menschheit gebracht hat nämlich in den Bereichen wie der Übersetzung von Sprachen, Medizin, Mathematik und der Architektur.“
Maya und Zakiya 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2022 von und getaggt mit , , , , .
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